NRW als Vorreiter bei Nachhaltigkeitszielen

Die Landesregierung leistet mit der Nachhaltigkeitsstrategie einen Beitrag zur Umsetzung der neuen internationalen Nachhaltigkeitsziele, die Ende September auf einem UN-Gipfel in New York verabschiedet wurden. Nicht nur für die sieben Schwerpunktfelder, sondern für alle 19 Handlungsfelder dieser Strategie werden Ziele festgelegt. Für viele Themen werden darüber hinaus Indikatoren zur Messung der Zielerreichung festgelegt. Im Rahmen anderer Landesstrategien und -politiken vereinbarte Ziele und Indikatoren werden dabei zugrunde gelegt.

Rheinwiesen in Düsseldorf

Die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie ist ein Zukunftskonzept für das Land, mit dem die „Enkelfähigkeit“ der Landespolitik gesichert werden soll. Kern des Strategieentwurfs ist ein Ziel- und Indikatorensystem (www.nachhaltigkeitsindikatoren.nrw.de) für sieben Schwerpunktfelder und 19 Handlungsfelder, die das ganze Spektrum der Landespolitik umfassen.

Kuppel des Reichtags in Berlin

Zur Umsetzung der Agenda 21 von 1992 wurden sowohl auf europäischer als auch auf Bundesebene Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt. Diese Strategien werden bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen als wichtige Orientierungspunkte dienen, um einen stimmigen Gesamtansatz für nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Auch der EU-Vertrag sieht die nachhaltige Entwicklung als zentrales politisches Ziel an.

Nordrhein-Westfalen nimmt die internationalen Impulse im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, vor allem die neue globale 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung und die in ihr enthaltenen 17 internationalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs), auf. In seiner Nachhaltigkeitsstrategie stellt Nordrhein-Westfalen dar, wie es diese Impulse landespolitisch aufgreifen und Beiträge zu ihrer Umsetzung leisten wird.


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