Handlungsfelder

Die Landesregierung hat für die erste Auflage der Nachhaltigkeitsstrategie 19 Handlungsfelder identifiziert, die alle drei klassischen Dimensionen der Nachhaltigkeit adäquat abdecken und zum Teil Querschnittscharakter haben:

  • Klimaschutz und Energiewende
  • Nachhaltiges Wirtschaften,
  • Schutz natürlicher Ressourcen: Biodiversität, Wald, Wasser, Flächen/Boden, Luft und Umwelt & Gesundheit,
  • Demografischer Wandel,
  • Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe,
  • Gute Arbeit - faire Arbeit,
  • Integration,
  • Nachhaltige Finanzpolitik,
  • Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung,
  • Nachhaltige Mobilität,
  • Nachhaltiger Konsum/nachhaltige Lebensstile,
  • Landbewirtschaftung,
  • Gesundheit,
  • Eine-Welt-Politik und Europäische und internationale Dimension,
  • Geschlechtergerechtigkeit,
  • Barrierefreiheit und Inklusion,
  • Nachhaltigkeit in den Kommunen (Lokale Agenda),
  • Bürgerschaftliches Engagement/Teilhabe und
  • Bildung und Wissenschaft.

Mit dieser thematischen Ausrichtung deckt die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie fast alle thematischen Felder der 17 internationalen Nachhaltigkeitsziele ab, in denen Zuständigkeiten bzw. Aufgaben des Landes NRW adressiert werden. (Eine Zuordnung der 19 Handlungsfelder zu den 17 internationalen Nachhaltigkeitszielen findet sich in der Broschüre zur NRW-Nachhaltigkeitsstrategie, Seiten 60-67).

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie sollen die Themen nicht isoliert, sondern in einer Gesamtperspektive betrachtet werden. Für alle diese Themen werden in dieser Strategie Ziele festgelegt; für viele Themen werden auch Indikatoren festgelegt (s. Teil C II). Innerhalb dieses Rahmens hat die Landesregierung folgende aktuelle Schwerpunktfelder gemeinsamer, ressortübergreifender Nachhaltigkeitspolitik identifiziert, denen sie sich in der nächsten Zeit in besonderem Maße widmen will.

Alle Schwerpunktfelder haben eine stark ressortübergreifende Dimension und erscheinen damit gut geeignet, Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Politikfeldern aufzuzeigen und politisch aufzugreifen.

Die Staatssekretärskonferenz hat am 19. März 2018 „Eckpunkte zur Weiterentwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie" beschlossen. Bis Anfang 2019 soll die Strategie überarbeitet werden, um insbesondere das Ineinandergreifen mit der neuen Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie von 2017 zu verbessern. Zudem soll geprüft werden, wie Themenfelder wie Mobilität und Bildung verstärkt in der Strategie berücksichtigt werden können. Dadurch wird vermutlich auch der Zuschnitt der Handlungsfelder verändert.

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