Zivilgesellschaft

Verbraucherschutzministerium veröffentlicht neue Broschüre "Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?"

In Deutschland landen Jahr für Jahr mindestens elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von circa 25 Milliarden Euro im Müll. Wollte man diese Menge transportieren, wären dazu etwa 275.000 Sattelschlepper notwendig. In der neuen Broschüre "Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?" werden Anregungen und Maßnahmen zur Minderung der Lebensmittelverschwendung vorgestellt und für eine neue Wertschätzungskultur im Umgang mit Lebensmitteln plädiert. 

Die Broschüre listet viele praktische Ideen gegen die Verschwendung auf, die von der Landwirtschaft über Produktion, Handwerk und Handel bis zu den Privathaushalten reichen. Sie gibt eine umfangreiche Übersicht über das Ausmaß der Lebensmittelvernichtung. "Jedes Jahr landen in Europa fast 90 Millionen Tonnen essbarer Lebensmittel auf dem Müll, in Deutschland sind es mehr als elf Millionen Tonnen. Wir müssen die massenhafte Vernichtung von Lebensmitteln endlich beenden. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft", erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. 

Genießbare Lebensmittel werden überall in großen Mengen weggeworfen: In Privathaushalten ebenso wie in der Landwirtschaft, der Industrie oder dem Handel. Die Gründe für die Lebensmittelverluste sind vielfältig. So werden zum Beispiel Obst, Gemüse und Kartoffeln aussortiert, weil sie nach Verkaufsnorm zu groß oder zu klein sind oder die falsche Form haben. 

In den Vorkassenbereichen von Supermärkten, etwa bei Bäckereien, werden oft immer noch große Mengen an Lebensmitteln vernichtet, weil die Regale laut Vertrag noch bis kurz vor Ladenschluss mit frischer Ware gefüllt sein müssen. In Geschäften des Einzelhandels ist es übliche Praxis, dass Lebensmittel schon mehrere Tage vor Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums aussortiert werden, obwohl sie weiter genießbar wären. 

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