Zivilgesellschaft

Landesnetzwerk "Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW" im Aufbau

Start eines neuen Förderprogramms für Umweltbildungseinrichtungen

Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen stellt ab sofort eine Million Euro an Fördermitteln zur Verfügung, um ein landesweites Netzwerk außerschulischer Lernorte der Umweltbildung aufzubauen. Mit den Fördermitteln sollen Bildungs- und Vernetzungsaktivitäten regional bedeutsamer Einrichtungen der Umweltbildung unterstützt werden. „Ähnlich wie Biologische Stationen oder Verbraucherzentralen ist mir wichtig, dass auch die Umweltbildungseinrichtungen mit einer verlässlichen Finanzierung ihrer Arbeit seitens des Landes rechnen können. Wir brauchen stabile Strukturen für die Umweltbildungsarbeit im außerschulischen Bereich, die Finanzierung von Jahr zu Jahr, von Projekt zu Projekt wird der Bedeutung der Arbeit nicht gerecht,“ begründete Umweltminister Johannes Remmel seine Initiative.

Umweltbildungseinrichtungen, die am Landesnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW“ als Regionalzentrum mitarbeiten wollen und ihre Bildungsarbeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gestalten, können sich ab sofort mit ihrem Konzept bewerben. Die am Netzwerk beteiligten Umweltbildungseinrichtungen arbeiten künftig in einem landesweiten Verbund zusammen. Die Zusammenarbeit wird über die BNE-Agentur in der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW in Recklinghausen koordiniert.

„Die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und mit Blick auf Mensch und Umwelt verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, zählt zu den wichtigsten Fertigkeiten in unserer komplexen Welt. Gerade Kinder und Jugendliche dazu zu befähigen, ist eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft. Umweltbildungseinrichtungen mit ihren Angeboten, Natur und Umwelt unmittelbar zu erleben und zu erforschen, leisten hierzu wichtige Beiträge", führte Minister Johannes Remmel weiter aus.

Das neue Förderprogramm ist Teil der Umsetzung der „Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2020)“, die das Kabinett im Januar 2016 verabschiedet hat. Die Strategie verfolgt das Ziel, gerade auch die Förderstrukturen des Landes zugunsten der Angebote einer BNE zu verbessern. Dies gilt auch für den Bereich der außerschulischen Umweltbildung, der einen bedeutenden Teil der vielfältigen und dynamischen Bildungslandschaft in NRW ausmacht. Die Umweltbildungseinrichtungen ermöglichen erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen im Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Sie sind wichtige Partner für Schulen und Kindertageseinrichtungen, aber auch für Hochschulen sowie andere Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen. Mit ihren zielgruppenorientierten Angeboten ergänzen sie Lernprozesse entlang der gesamten Bildungskette.

 

Weiterführende Links:

     

  • Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den einzelnen Fördermodalitäten: www.lanuv.nrw.de
  • Landesstrategie „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2020)“: Download als PDF
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