Zivilgesellschaft

Kinderbuch der Landesregierung NRW zu nachhaltigen Entwicklungszielen veröffentlicht

Das von der Landesregierung herausgegebene Buch zur Agenda 2030 erklärt auf 48 Seiten mit vielen Illustrationen, anschaulich und kindgerecht für Kinder im Grundschulalter und in der Sekundarstufe 1, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sich die Vereinten Nationen in ihrer Agenda 2030 gegeben haben. Das Buch können Schulklassen ebenso wie Privatpersonen kostenlos bestellen bei den Gemeinnützigen Werkstätten Neuss, Mail an: pixi@gwn-neuss.de .

 

Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Europa und Internationales, hat in der Düsseldorfer Grundschule Höhenstraße ein besonderes Kinderbuch vorgestellt: Herausgegeben von der Landesregierung erklärt es auf 48 Seiten mit vielen Illustrationen anschaulich und kindgerecht die 17 Entwicklungsziele, die sich die Vereinten Nationen in ihrer Agenda 2030 gegeben haben und was sie mit unserem Alltag zu tun haben. Fußballprofi Neven Subotic unterstützt das Projekt und schaltete sich per Videobotschaft dazu.

Der Minister: „Kinder interessiert, auf welche Weise Menschen – ob arm oder reich, klein oder groß – gut leben können und dass es gerecht zugeht auf der Welt. Sie wollen wissen, was wir alle tun können, damit unsere Welt auch morgen noch lebenswert ist. Das Buch zur Agenda 2030 liefert Informationen zur aktuellen Situation in Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt und macht Vorschläge, was auch Kinder tun können, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.“

Im September 2015 hatten die Vereinten Nationen in New York 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung beschlossen. „Die Agenda nennt wirtschaftliche, soziale und Umweltziele für unseren Planeten. Arme wie reiche Länder haben sich dazu verpflichtet, bis 2030 mit aller Kraft auf Ziele wie „Keine Armut“, „Kein Hunger“, „Gute Bildung“ oder „Verantwortungsvoller Konsum“ hinzuarbeiten. Wir wollen die Agenda 2030 bei Kindern bekannt machen. Deshalb haben wir dieses Buch entwickelt“, erklärte Minister Holthoff-Pförtner der Schulklasse. Das Land Nordrhein-Westfalen beruft sich bei seinem internationalen Engagement, etwa in seinem Partnerland Ghana, auf die 17 Ziele, die Sustainable Development Goals, die Deutschland ebenso als Land mit Entwicklungsbedarf sehen wie die Länder des Globalen Südens.

Fußballprofi Neven Subotic unterstützt das Buchprojekt der Landesregierung. Per Videobotschaft war der ehemalige Innenverteidiger des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund im Klassenzimmer mit dabei. Er setzt sich besonders für das Ziel 6, „Sauberes Wasser und Sanitärversorgung“ ein: Seit dem Jahr 2012 hat die von ihm gegründete Neven Subotic Stiftung über 50.000 Menschen den Zugang zu sauberem Wasser und hygienischen Sanitäranlagen ermöglicht. „Jeder dritte Mensch hat keinen Zugang zu einer Toilette, weltweit haben 663.000 Menschen kein sauberes Trinkwasser. Weltweit sterben noch immer täglich 1000 Kinder, weil sie Wasser aus einem Tümpel trinken oder statt zur Toilette auf ein Feld gehen müssen“, erzählte Subotic den Schülerinnen und Schülern in Düsseldorf. Er bedauerte, dass er wegen seines Ende Januar vollzogenen Wechsels von Dortmund zum französischen Club Saint Étienne nicht persönlich vor Ort sein konnte. Seine Stiftung wird aber weiterhin ihr Dortmunder Standbein behalten. Für Minister Holthoff-Pförtner ist die gemeinsame Aktion mit dem Fußballer ein Signal dafür, dass die 17 Nachhaltigkeitsziele nur dann in greifbare Nähe rücken, „wenn man neue Allianzen schließt und jeder in seinem Umfeld aktiv wird“.

Für die Kinder der Grundschule Höhenstraße ist das selbstverständlich, sie kennen sich bei den Themen Wasser und Nachhaltigkeit gut aus: In ihrer „Fair Buddy AG“ haben sie Getränkeverpackungen zu Portemonnaies recycelt und sich in der „AG Globales Lernen“ über Trinkwasseraufbereitung informiert. Nachhaltigkeit und Fairer Handel sind an ihrer Schule fest verankert: „Die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache! Als erste Düsseldorfer Grundschule dürfen wir deshalb seit 2015 den Titel Fair Trade School tragen. Außerdem haben wir schon 2015 einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht erstellt“, so Schulrektorin Anke Bücker.

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