Zivilgesellschaft

Stadtquartiere als Impulsgeber für die Energiewende

Wie kann die Energiewende in der Stadt umgesetzt werden? Und welche aktive Rolle können dabei Stadtviertel spielen? Antworten darauf gibt die Initiative „EfQruhr - Energie fürs Quartier“ im Modellraum Ruhrgebiet. Energie fürs Quartier ist ein Förderprojekt vom Berliner Think-Tank dynamis, der von der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und der 100 prozent erneuerbar stiftung gegründet wurde. Das Projekt wird realisiert mit Unterstützung der Stiftung Mercator.

 

 

 

Das Förderziel ist, soziale Innovatoren, die sich mit den Themen der Energiewende befassen, dabei zu unterstützen, ihre eigene Vorstellung einer nachhaltigen Zukunft in ihrem Quartier umzusetzen. Es geht dabei besonders um die Anforderungen im städtischen Raum. Kooperation von verschiedenen Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sollen helfen, eine wichtige Leerstelle des Energiewendediskurses stärker in den Fokus zu rücken: die soziale Nachhaltigkeit. Ähnliche Projekte gibt es u.a. in Kaiserslautern, Oldenburg, Zwickau und Heide (Holstein).

Auch die Bundesregierung sieht Stadtquartiere als wichtige lokale Impulsgeber für die Energiewende. Im Rahmen der Förderbekanntmachung „Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt“ stellen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung zur Verfügung.

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