Zivilgesellschaft

Teilnahmerekord auf der Messe FAIR FRIENDS in Dortmund

Fairer Handel, Nachhaltige Lebensstile und Gesellschaftliche Verantwortung – das sind die zentralen Themen der jährlichen Nachhaltigkeitsmesse FAIR FRIENDS. Vom 7. Bis 10. September 2017 präsentierten mehr als 200 Aussteller aus 19 Ländern ihre Lösungen in den Dortmunder Westfalenhallen. Mit etwa 5.300 Besucherinnen und Besuchern aus ganz Deutschland, darunter mehr als 40 Prozent Fachbesucher, verzeichnete die Messe einen Teilnahmerekord.

 

Die Organisatoren der Messe FAIR FRIENDS zogen eine positive Bilanz. Die Besucher begeisterten sich am meisten für Produkte, die den Alltag nachhaltiger gestalten. Besonders großes Interesse galt den Angebotsbereichen Ernährung, Lebensmittel und Getränke, den Recycling- und Upcycling-Produkten, sowie Bekleidung, Textilien und Accessoires.

 

Jahrestagung RENN.west und CSR-Fachtagung

„Neben den prominenten Besuchern aus der Politik freuen wir uns besonders über die erfolgreiche CSR-Fachtagung am Donnerstag und über eine hochkarätig besetzte Eröffnungsveranstaltung von RENN.west“, sagte Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH. „Wir danken den zahlreichen Partnern dafür, dass das Thema Nachhaltigkeit in Dortmund immer erfolgreicher wird.“

So debattierten zur Eröffnung der Messe rund 170 Nachhaltigkeitsakteure aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland über Ideen für die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitspolitik. Das neue Netzwerk „Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien West“ (RENN.west) hatte zu seiner ersten Jahrestagung eingeladen. Im Vordergrund der Diskussionen stand dabei die Frage, wie die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie als Gemeinschaftsaufgabe gelingen kann und welche Möglichkeiten Verbraucherinnen und Verbraucher haben, über nachhaltige Lebensstile zu den Nachhaltigkeitszielen von Bund und Ländern beizutragen.

Es fand zudem eine CSR-Fachtagung statt, die die gesellschaftliche Verantwortung in den Branchen Finanzwirtschaft, Profifußball sowie Kleidung und Textilien beleuchtete.

 

Weitere Programmhighlights:

· Die Initiative RCE-Ruhr lud als Gastgeber zum zweiten Europäischen RCE-Treffen ein. An der Tagung nahmen 50 Teilnehmer aus elf Ländern teil. Ein Höhepunkt der Konferenz war ein Vortrag des indianischen Autors Manitonquat, der den Teilnehmern Wissen zum Thema „Equal Justice“ vermittelte.

· Auch die wirtschaftliche Perspektive auf das Thema Nachhaltigkeit spiegelte sich auf der Messe wider. So förderte das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen einen Gemeinschaftsstand für Gründer und Social Entrepreneurs aus NRW. Zusätzlich befasste sich das Social Impact Lab Duisburg mit Jungunternehmern und initiierte eine Diskussion mit ihnen und dem Publikum.

· Passend zur bevorstehenden Bundestagswahl fand am letzten Messetag ein „Live-Wahl-O-mat“ statt. Bei dieser Talkrunde stellten fünf Bundestagsabgeordnete die Standpunkte ihrer Parteien in Hinblick auf Nachhaltige Entwicklung vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ulla Burchardt als Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.

Schirmherrin der Messe war Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, die auf der Messe mit Jugendlichen über umweltpolitische Fragen wie etwa Müll- und Plastikvermeidung diskutierte.

 

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