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NRW-Umweltwirtschaftsbericht 2017 in Essen vorgestellt

Nordrhein-Westfalen ist bei Umwelttechnologien bundesweit die Nummer Eins. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle NRW-Umweltwirtschaftsbericht. Umweltministerin Schulze Föcking stellte die Ergebnisse des Berichts jetzt auf dem Netzwerk-Summit „Umweltwirtschaft.NRW“ in Essen vor.

 

 

„Die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist bundesweit die Nummer Eins und bereits heute ein Global Player. Nordrhein-Westfalen ist der größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft in Deutschland. Und das Entwicklungspotenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft“, betonte die Ministerin. Die neuen Zahlen aus dem aktuellen Bericht zeigen: Die Umweltwirtschaft hat im Jahr 2015 mit rund 28 Milliarden Euro über sechs Prozent der Bruttowertschöpfung Nordrhein-Westfalens erwirtschaftet.

In der Umweltwirtschaft sind aktuell fast 370.000 Erwerbstätige beschäftigt. Das Ziel der Landesregierung: bis zum Jahr 2030 soll diese Zahl auf 460.000 steigen. Zum großen Portfolio der NRW-Umweltwirtschaft zählen neben den klassischen Themenbereichen wie Wasser- und Kreislaufwirtschaft z.B. auch Software zur besseren Regulierung der Stromnetze, Elektro-Fahrzeuge, computergesteuerte Landmaschinen, intermodale Mobilitätsangebote und innovative Filtertechnik für Industrieanlagen.

Auch beim Thema Umwelt-Innovationen hat NRW einiges zu bieten: Nordrhein-Westfalen stellt umgerechnet rund 2 % der weltweiten und 19 % aller bundesweiten Patente der Umweltwirtschaft (2014).

Das Netzwerk-Summit in der Messe Essen fand in dieser Form erstmals statt und wurde vom Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW als zentrales Austauschforum der NRW-Umweltwirtschafts-Szene konzipiert. Die Veranstaltung brachte Anbieter aus allen acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft zusammen und präsentierte innovative Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen. „Das Netzwerk-Summit soll künftig zum jährlichen Gipfel der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft werden“, so Schulze Föcking. „Das breite Spektrum der verschiedenen Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen ist ein wichtiger Standortvorteil.“ 

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