Politik und Verwaltung

Regionales Nachhaltigkeits-Netzwerk (RENN) West nimmt Arbeit auf

Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) sind eine Gemeinschaftsaufgabe aller gesellschaftlichen Akteure, sei es auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene. Vier "Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien" sollen künftig Ideen hierzu bündeln und die Vernetzung vorantreiben. Die Koordinierungsstellen, kurz RENN genannt, werden an bestehenden Organisationen angedockt – das schafft Mehrwert statt Doppelstrukturen.

RENN West mit Sitz in Bonn betreut als regionale Netzwerkstelle die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie das Saarland. Die Projektleitung und Federführung hat die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW). Weitere regionale Umsetzungspartner sind die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) aus Hessen, die Energieagentur, der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN), alle drei aus Rheinland-Pfalz, die Europäische Akademie aus dem saarländischen Otzenhausen sowie Germanwatch e.V. als Partner in NRW.

Die Netzstellen sollen vor allem daran arbeiten, das Engagement der Zivilgesellschaft besser mit der Politik zu koordinieren. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach bei der Vorstellung des Konzepts auf der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) von einem „Gemeinschaftswerk“. Die RENN würden etabliert, um „vor Ort praktische Ideen zu bündeln und konkretes Engagement zu koordinieren“ , so die Kanzlerin weiter. 

Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der LAG 21 NRW und Marie Halbach als Projektmanagerin von RENN West wollen dazu künftig den Blick bewusst auch auf die Nachhaltigkeitsthemen lenken, die schwierig sind und bei denen Verbesserungspotenzial besteht. RENN West hat sich dazu ein umfangreiches Aktionsprogramm vorgenommen. Den Anfang macht am 17. März die Auszeichnungsfeier der Projekt N-Gewinner aus der Region. An der Veranstaltung nehmen auch Staatssekretär Peter Knitsch vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Ulla Burchardt, langjährige Bundestagsabgeordnete und aktuell Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), teil.

Die vier RENN werden vom Bund über eine Dauer von 5 Jahren finanziell gefördert. Die Regionalbüros werden dabei von einer Leitstelle beim RNE unterstützt.

 

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