Politik und Verwaltung

Zusammen gut aufgestellt in die Zukunft

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann zu Besuch am Wuppertal Institut

Am 2. Mai 2018 besuchte Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) das Wuppertal Institut. Er informierte sich über die zentralen Arbeitsfelder und Projekte des Wuppertal Instituts, die einen engen Bezug zum MULNV NRW haben. Anschließend besichtigte Dr. Bottermann gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Wuppertal Instituts das Reallabor im Stadtviertel Arrenberg.

 

Sprachen über die Themenbereiche Kreislaufwirtschaft, urbane Reallabore sowie nachhaltige Konsummuster: Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts.
Waren zu Gast am Wuppertal Institut (von links): Viktor Haase (MULNV NRW), Dr. Holger Berg (Wuppertal Institut), Dr. Heinrich Bottermann (Staatssekretär MULNV NRW), Sylvia Schmidt (MULNV NRW), Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident Wuppertal Institut), Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick (Vizepräsident Wuppertal Institut), Dr. Carolin Baedeker (Wuppertal Institut), Dr. Marc-Oliver Pahl (MULNV NRW) und Dr. Melanie Speck (Wuppertal Institut).
Aquaponik und Urban Farming als konkrete Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung: Staatssekretär Dr. Bottermann im Gespräch mit Akteur_innen von Aufbruch am Arrenberg e.V.

Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär des MULNV NRW und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats des Wuppertal Instituts, besuchte am 2. Mai 2018 das Wuppertal Institut. Kurz vor der 6. NRW-Nachhaltigkeitstagung am 7. Mai 2018 in Essen, stand neben einem strategischen Austausch über wichtige Arbeitsfelder des Wuppertal Instituts, der Dialog mit dem Präsidenten Prof. Dr. Uwe Schneidewind und dem Vizepräsidenten Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick über die zentralen Aspekte der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW im Fokus des Besuchs. Dazu gehörten die Themenbereiche Kreislaufwirtschaft, urbane Reallabore sowie nachhaltige Konsummuster. „Das Wuppertal Institut freut sich über die Wertschätzung seiner Arbeit in der Kombination von umfassender Systembetrachtung und konkreter Innovationsbegleitung“, sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts. Seit vielen Jahren arbeiten das Wuppertal Institut und das MULNV erfolgreich zusammen, wenn es um die großen Transformationsfragen der Gesellschaft geht. Nordrhein-Westfalen stehe vor großen Herausforderungen, sagt Dr. Heinrich Bottermann und fügt hinzu: „Wir wollen unser Land zukunftsfähig machen. NRW soll weiterhin eine Industrieregion bleiben – aber mit einem deutlich geringeren Ressourcenverbrauch und CO2-Fußabdruck. Wir sind daher sehr froh, dass wir mit dem Wuppertal Institut einen international hoch angesehenen Nachhaltigkeits-Think-Tank im Land haben, der die Politik aber auch die Unternehmen mit vielen guten Konzepten bei der Energie- und Ressourcenwende unterstützen kann.“ 

Ein Quartier auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Anschließend besuchte Dr. Bottermann zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Wuppertal Instituts das Wuppertaler Stadtviertel Arrenberg, ein Stadtviertel im Wandel hin zur Klimaneutralität, nachhaltigen Mobilitäts- und Ernährungsstrukturen und guter Lebensqualität. Das Arrenberg-Viertel, eins von drei Reallaboren unter wissenschaftlicher Begleitung des Wuppertal Instituts, hat sich in den letzten fünf Jahren zu einem lebhaften und vielseitig genutzten Quartier entwickelt. Unter dem Leitprinzip der Nachhaltigkeit wurden u.a. alte Produktionsstätten der Firma ELBA in Co-Working-Büros, Urban-Farming-Flächen und Veranstaltungsräume umgewandelt. Das ehemals weniger prosperierende Viertel Arrenberg wurde so im Rahmen eines Bottom-Up-Prozesses wiederbelebt und bietet  heute Räume für das praktische Ausprobieren innovativer Konzepte wie z.B. der Aquaponik – einer Kombination von Fischzucht und Gemüseanbau im urbanen Raum. Durch Bildungsprojekte soll auch den jungen Arrenberger_innen das Thema nachhaltige  Ernährung in der Stadt nähergebracht werden. Staatssekretär Dr. Bottermann zeigte sich beeindruckt von den enormen Anstrengungen am Arrenberg. „Wir brauchen konkrete Nachhaltigkeitsschritte, die gerade auch Menschen in weniger prosperierenden Vierteln mitnehmen. Dies gelingt uns nur, wenn sich die Menschen vor Ort mit ihren Ideen einbringen können, alle Akteure interdisziplinär zusammenarbeiten und mutig neue Dinge versuchen“, so Dr. Bottermann. Arrenberg scheint genau das zu tun!

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