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Ein blaues Wunder – Baden in der Ruhr wieder möglich

46 Jahre – so lange mussten die Essener Bürgerinnen und Bürger auf das Baden in der Ruhr verzichten. Nun hat das Warten endlich ein Ende: am Seaside Beach Baldeney fand jetzt die offizielle Eröffnung der Badestelle statt.

 

Zahlreiche Besucher wagten am 23. Mai zur Eröffnung den ersten Sprung in das kühle Nass. „Es ist sowohl für mich als auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Essen ein unbeschreibliches Gefühl, die Badestelle an der Ruhr eröffnen zu dürfen und die jahrelange Forschung und das Engagement von Ruhrverband, Stadt und Partnern damit honorieren zu können“, sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen.

Über viele Jahre wurde die Ruhr als Transportweg für Kohle und Entsorgungsort für Industrieabwässer genutzt. Doch dank aufwändiger Abwasserbeseitigungen seit den 1980er Jahren hat sich die Ruhr zu einem blauen und sauberen Gewässer entwickelt, in dem die Essener Bürger nun wieder baden dürfen. „Baden in der Ruhr ist ein wegweisendes und nachhaltiges Projekt der Grünen Hauptstadt Europas, das weit über das Jahr 2017 hinauswirkt. Den Startschuss für das Projekt können wir also zu Recht mit Stolz geben“, betont Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

Unter dem Projektnamen „Sichere Ruhr“ wurden 2012 die Rahmenbedingungen für ein sicheres und rechtskonformes Baden sowie ein Frühwarnsystem erarbeitet, das die innerhalb der EU geltenden Hygiene-Standards für Badegewässer berücksichtigt. So können etwa Schwankungen der Wasserqualität vorausgesagt werden.

„Das Projekt Baden in der Ruhr hat eine hohe emotionale Bedeutung für Essen und für die gesamte Region. Das Baden im Baldeneysee macht für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbar, welche Fortschritte im Bereich Umweltschutz und Wasserqualität gemacht wurden“, betont Gerhard Odenkirchen, Abteilungsleiter Wasserwirtschaft im Umweltministerium Nordrhein-Westfalen. „Baden in der Ruhr ist ebenso wie die Renaturierung der Emscher Symbol für eine neue grüne Epoche in der Metropole Ruhr“.

 

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