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Ministerin Steffens: Schon kleine Veränderungen erleichtern selbstständiges und sicheres Wohnen im Alter

Die neue Broschüre des Landes Nordrhein-Westfalen „Mein Leben, mein Zuhause – Wohnberatung und Wohnungsanpassung in NRW“ zeigt, wie schon kleine Veränderungen dazu beitragen können, im Alter ein selbst-bestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu erleichtern und beispielsweise Stürze zu verhindern. Darüber hinaus gibt es Hinweise zu eventuell notwendigen Umbauten und entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten

„Selbstständig und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung zu leben, bedeutet auch für ältere Menschen ein großes Stück Lebensqualität. Damit sich dieser Wunsch umsetzen lässt, muss das Zuhause auf die besonderen Bedürfnisse Älterer ausgerichtet sein. Die neue Broschüre bietet wertvolle Hinweise, wo beispielsweise Stolperfallen lauern oder wie durch richtig angebrachte Haltegriffe im Bad oder die Erhöhung von Möbeln der Alltag einfacher und zugleich sicherer wird“, erklärte Ministerin Barbara Steffens bei der Übergabe der neuen Veröffentlichung an die Landesarbeitsgemeinschaft Wohnberatung NRW (LAG Wohnberatung NRW). „Interessierte können sich leicht verständlich informieren, gleichzeitig unterstützen wir mit der Broschüre die langjährige erfolgreiche Arbeit der Wohnberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen“, so Steffens weiter.
 
„Wir freuen uns sehr, dass das Land NRW die notwendige Arbeit der Wohnberatungsstellen durch diese landesweite Öffentlichkeitsarbeit und die Mitfinanzierung der Koordination Wohnberatung NRW – letztere gemeinsam mit den Landesverbänden der Pflegekassen – unterstützt. Bundesweit einmalig ist das fast flächendeckende Angebot 128 hauptamtlicher Wohnberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen, die alle Bürgerinnen und Bürger auch präventiv kostenlos und unabhängig beraten“, sagte Susanne Tyll von der Landesarbeitsgemeinschaft Wohnberatung NRW.
 
Neben anschaulichen Beispielen und Fotos, einer Checkliste sowie Adressen für weiterführende Informationen bietet „Mein Leben, mein Zuhause“ auch Hintergrundwissen, das die besonderen Anforderungen an ein altengerechtes Zuhause verdeutlicht. Zum Beispiel benötigen Ältere etwa viermal so viel Licht wie Jüngere, um dasselbe zu sehen. Deshalb spielt ausreichende Beleuchtung in Wohnungen und Häusern für ältere Menschen eine zentrale Rolle.
 
„Aber nicht nur die eigene Wohnung, auch das Wohnumfeld – das Quartier – muss altengerecht gestaltet sein, damit Ältere selbstbestimmt leben können und gesellschaftliche Teilhabe möglich ist. Dazu gehören gute Nachbarschaften, Geschäfte, Arztpraxen und Apotheken in der Nähe ebenso wie Unterstützungs- und Pflegeangebote vor Ort. NRW fördert deshalb neben der Wohnberatung intensiv die Entwicklung altengerechter Quartiere und unterstützt Kommunen bei der Umsetzung“, so Ministerin Steffens.

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