Aktuelles

 


Neu berufener Nachhaltigkeitsrat tagte mit Mitgliedern der NRW-Landesregierung

Der neu berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat seine erste Arbeitssitzung in Düsseldorf durchgeführt. Die Ratsmitglieder tauschten sich mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser aus. Nordrhein-Westfalen mache als Vorreiterland Tempo in Sachen Klimaschutz, sagte der Ministerpräsident. Der RNE sei auch für NRW ein wichtiger Impulsgeber.

Mitglieder des Rates für Nachhaltige Entwicklung trafen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am 4. Februar 2020 in Düsseldorf. (Bild: Land NRW)
Erste Arbeitssitzung des RNE 2020 in Düsseldorf (Bild: Land NRW)

„Die Transformation zu einem wirklich nachhaltigen Industrieland ist eine riesige Chance für Nordrhein-Westfalen. Wenn der eingeleitete Wandel nach dem Leitbild der Nachhaltigkeit gelingt, setzt dies bundesweite Maßstäbe“, erklärte Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Der neu berufene Nachhaltigkeitsrat traf in seiner ersten Arbeitssitzung auf Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Die Ratsmitglieder tauschten sich mit ihnen über Strategien zu innovativen Nachhaltigkeitslösungen im Transformationsland Nordrhein-Westfalen aus.

„Klimaschutz ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Als Vorreiterland macht Nordrhein-Westfalen Tempo beim Klimaschutz. Deshalb arbeiten Bund und Länder im Schulterschluss mit den Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren an einer zukunftsfähigen Nachhaltigkeitspolitik. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist ein wichtiger Impulsgeber auch für uns in Nordrhein-Westfalen. Unser Ziel ist ein nachhaltiges Zukunftskonzept, das den besonderen Herausforderungen Nordrhein-Westfalens gerecht wird. Deshalb stellen wir jetzt die Weichen, um Ökologie und Ökonomie miteinander zu versöhnen. Nordrhein-Westfalen als dicht besiedelte Industrieregion im Herzen Europas wird seinen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 leisten. Wir freuen uns über den langjährigen Austausch und die wertvollen Empfehlungen des Rates“, so Ministerpräsident Armin Laschet bei dem Treffen.

Die nordrhein-westfälische Nachhaltigkeitspolitik orientiert sich an den Globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) sowie der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu der der RNE die Bundesregierung maßgeblich berät.

„Die globalen Nachhaltigkeitsziele sind Leitbild für das Handeln der Landesregierung und ein Kernthema, um Nordrhein-Westfalen zukunftssicher und damit ,enkeltauglich' aufzustellen. Nachhaltigkeit hat eine persönliche und gleichzeitig planetare Bedeutung. Jeder kann seinen Beitrag im Kleinen leisten, der in der Summe Großes bewirkt. Wenn Nachhaltigkeit hier bei uns, an einem hoch entwickelten Industriestandort, gelingt, dann können wir auch weltweit Vorbild sein“, betonte Umweltministerin Heinen-Esser. Nordrhein-Westfalen war 2016 das erste Bundesland, das eine Nachhaltigkeitsstrategie auf Basis der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung erarbeitet hat. Derzeit wird die nordrhein-westfälische Nachhaltigkeitsstrategie im Lichte der Agenda 2030 und der Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes weiterentwickelt.

Prof. Dr. Imme Scholz, stellvertretende Ratsvorsitzende, begrüßte, dass Nordrhein-Westfalen mit dem Dialogprozess zwischen Landwirtschafts- und Umweltverbänden auch als Agrarproduzent neue Wege erprobt: „Für die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft in Deutschland ist dies ein wichtiger Lernprozess, auch mit Blick auf ihre Wirkungen auf die globale Landnutzung und das Klima“.

Diverse Projekte des RNE sind in Nordrhein-Westfalen vertreten und machen Nachhaltigkeit lokal erlebbar: dem Dialog „Nachhaltige Stadt“ gehören überdurchschnittlich viele Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister aus Nordrhein-Westfalen an, der Fonds Nachhaltigkeitskultur fördert zahlreiche nordrhein-westfälische Initiativen aus verschiedenen Ideenwettbewerben, der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist in Düsseldorf angesiedelt und wird seit vielen Jahren dort verliehen. Einen besonderen Beitrag zur Vernetzung von Akteuren und Initiativen in Nordrhein-Westfalen leistet das vom Nachhaltigkeitsrat initiierte Netzwerk RENN.west.

Der neu berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat seine erste Arbeitssitzung in Düsseldorf durchgeführt. Die Ratsmitglieder tauschten sich...

mehr

Das neue Duisburger Labor- und Bürogebäude des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) wurde von...

mehr

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit seiner Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Innovative...

mehr

Plastik wird in der Regel aus Erdöl hergestellt. Aber auch diese Branche lässt sich dekarbonisieren: Das Familienunternehmen BeoPlast Besgen GmbH aus...

mehr

Im Technologiezentrum Oberhausen trafen sich am Montagabend Vertreter von Unternehmen der Umweltwirtschaft zur Veranstaltung "Greentech.Ruhr - Das...

mehr

Die Wettbewerbe um den 11. Deutschen Nachhaltigkeitspreis haben begonnen. Mit Europas größter Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement...

mehr

Bis zum 23. März 2020 können sich interessierte Projekte, Institutionen, Initiativen und Personen um das Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit“...

mehr

Wie setzen europäische Kommunen die globalen Nachhaltigkeitsziele und die Agenda 2030 um? Über 130 Nachhaltigkeitsakteure und interessierte Gäste...

mehr

Die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) haben ihren ersten Netzwerkbericht veröffentlicht. Pünktlich zu den Klima- und...

mehr

Der Rat für nachhaltige Entwicklung und der Deutsche Kulturrat suchen im Rahmen des gemeinsam ausgerichteten Ideenwettbewerbs „Kultur + Nachhaltigkeit...

mehr

Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat gemeinsam mit dem Juryvorsitzenden Dr. Günther Bachmann am Sonntag, 6. Oktober 2019, den...

mehr

Das Land Nordrhein-Westfalen wurde von der Fachzeitschrift „GlobalCapital“ mit dem Preis als beste regionale staatliche Emittentin von...

mehr

heute handeln.

Gemeinsam für

nachhaltige Entwicklung in NRW

Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW Bertelsmann Stiftung Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie