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Deutscher Nachhaltigkeitspreis an Bad Berleburg übergeben

Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat gemeinsam mit dem Juryvorsitzenden Dr. Günther Bachmann am Sonntag, 6. Oktober 2019, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Städte und Gemeinden an Bad Berleburg übergeben.

Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)
Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)
Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)
Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)
Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)
Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)
Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)
Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Städte und Gemeinden 2019 an Bad Berleburg am 6. Oktober 2019 (Bild: Miriam Möldner)

Alle Bilder © Miriam Möldner

Die mit 30.000 Euro dotierte, von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergebene Auszeichnung in Form einer Metallkugel wurde vor Ort im Rahmen eines Veranstaltungstages an Bürgermeister Bernd Fuhrmann überreicht. Ministerin Heinen-Esser lobte insbesondere den ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz der Stadt. Bürgermeister Fuhrmann betonte in seiner Rede das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und unterstrich Nachhaltigkeit als oberstes Ziel des städtischen Handelns. Erntedankfest, Brotmarkt und die Eröffnung des Besucherzentrums des Naturparkes Rothaargebirge im neu gestalteten Bürgerhaus am Markt bildeten den Rahmen für die Preisverleihung.

In der Begründung der Jury für die Auszeichnung als „Deutschlands Nachhaltigste Kleinstadt 2020“ wurde insbesondere die Nachhaltigkeitsstrategie „Bad Berleburg 2030“ erwähnt. Mit dem Handlungsprogramm für eine zielgerichtete, nachhaltige Entwicklung will die Stadt dem demografischen Wandel begegnen und auch 2030 ein Wohnen und Wirtschaften in der Kernstadt und den umliegenden Dörfern ermöglichen.

Mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen zum Ziel

Für die Erreichung der Ziele sorgen Maßnahmen wie das Standort-Patennetz zur Fachkräftebindung oder die Konversion einer Industriebrache zum Zentrum „Via Adrina“ mit dorfgemeinschaftlichen, feuerwehrtechnischen und touristischen Einrichtungen. Über außerschulische Lernorte im Bereich der Natur- und Erlebnispädagogik, naturnahen Tourismus sowie regionale Produkte begeistert der Kurort Menschen jeden Alters für die reichhaltige Natur des umliegenden Naturparks. Im Reallabor „WittgensteinWandel“ werden im Rahmen der Digitalen Agenda BLB digitale Maßnahmen für mehr Lebensqualität erprobt.

Das Leitbild „Bad Berleburg 2030“ ist im Rahmen des Projekts „Global Nachhaltige Kommune NRW“ mit Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von „Engagement Global“ entstanden. Bad Berleburg war eine von 15 Modellkommunen, die in der ersten Projektlaufzeit Strategien im Kontext der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) entwickelten. Im April 2019 begann für weitere 15 Kommunen eine zweite Projektlaufzeit.

Bad Berleburg auch für Sonderpreis „Digitalisierung“ nominiert

Bad Berleburg ist zudem eine von fünf Kommunen, die für den diesjährigen Sonderpreis „Digitalisierung“ des Deutschen Nachhaltigkeitspreises nominiert sind. Die Entscheidung über diese Auszeichnung wird am 22. November bei der Hauptveranstaltung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises bekannt gegeben.

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