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5. Kommunale Nachhaltigkeitstagung NRW: Zukunftsfähiges Handeln der nordrhein-westfälischen Städte, Gemeinden und Kreise

Wie fördern Kommunen nachhaltige Entwicklung vor Ort? Diese Frage stand im Fokus der 5. Kommunalen Nachhaltigkeitstagung am 27. November 2018 mit über 100 Besucherinnen und Besuchern im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Im Mittelpunkt standen innovative Projekte aus NRW-Kommunen und die aktuelle Weiterentwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie.

 

 

Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, gab zu Beginn einen Einblick in die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie betonte die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger und wies dafür auf die Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit Regional Weiterdenken“ hin, die ab Mitte Dezember 2018 in den fünf Regierungsbezirken und in der Metropolregion Ruhr stattfinden wird. 

Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, berichtete anschließend über die Ergebnisse des Peer-Review-Prozesses zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes. Ein Peer Review, so Bachmann, sei ein gutes Instrument, um wichtige Akteure zum Thema Nachhaltigkeit systematisch einzubeziehen und dem Thema dadurch auch neuen Schwung zu verleihen.  

NRW-Nachhaltigkeitsstrategie im Fokus

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Viktor Haase, (Abteilungsleiter im Umweltministerium NRW), Dr. Gero Karthaus (Bürgermeister der Gemeinde Engelskirchen), Jutta Höper (Mitarbeiterin im Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster) und Claudia Brück (Vorstand Kommunikation & Politik beim TransFair e.V.) mit dem Moderator Dr. Klaus Reuter (Geschäftsführer der LAG 21 NRW) und dem Publikum über Herausforderungen, Chancen und kommunale Perspektiven für die Weiterentwicklung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie. Im Fokus standen dabei bereits erreichte Fortschritte ebenso wie Wünsche und Anregungen für die Weiterentwicklung der Strategie.  

Engagement von Kommunen und Zivilgesellschaft

Im KommunalFORUM am Nachmittag präsentierten sich elf Kommunen mit ihren Projekten als Vorreiter für eine nachhaltige Entwicklung in NRW. In fünf Workshops wurden Best-Practice-Beispiele in den Themenfeldern Mobilität, Biodiversität, Digitalisierung, offene und bunte Gesellschaft sowie Bildung für Nachhaltige Entwicklung vorgestellt und diskutiert. Das Thema Mobilität gehörte zu den gefragtesten Workshops. Dort stellten sich die Projekte „Stellwerk 60“, die erste autofreie Siedlung in Köln, und das Bottroper „Radquadrat“ vor. 

Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure während der Veranstaltung ihre Arbeit vor. An Ständen informierten Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE) e.V. mit dem Bildungsprojekt „Zukunft. Global. Denken. – SDGs fairbinden!“, das Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW, der Landesverband VCD NRW, das Netzwerk Blühende Landschaft, die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., die BNE Agentur NRW sowie das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) e.V. über Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten für die Kommunen. 

Die Besucherinnen und Besucher der 5. Kommunalen Nachhaltigkeitstagung konnten sich während der Tagung interaktiv per App an den Diskussionen beteiligen und so Feedback und Anregungen kommunizieren.

    Weiterführende Links: 

  • Die Plakate zu den Best-Practice-Beispielen finden Sie unter: www.lag21.de

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