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Projekt Nachhaltigkeit 2018: Die Gewinner stehen fest

Die Preisträgerinnen und Preisträger für das „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ sind ausgewählt – insgesamt gab es 450 Einreichungen, fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Der seit 2011 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) vergebene Preis wurde erstmals von den vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) in Kooperation mit dem RNE verliehen. Projekt Nachhaltigkeit hat dadurch noch mehr Menschen in allen Bundesländern und Regionen erreicht.

 

Von den eingereichten Projekten bewarb sich ein Großteil mit einem Schwerpunktthema zur Umsetzung der globalen UN-Nachhaltigkeitsziele, davon knapp die Hälfte mit einem Fokus auf nachhaltigem Konsum. 80 Projekte wurden zum Thema Quartiersentwicklung eingereicht, 61 zum Thema Stadt- Land/Ländlicher Raum und 39 mit einem Schwerpunkt auf nachhaltige Mobilität.

Die überwiegende Anzahl der Projekte stammt aus Deutschland, neun Projekte kommen aus Österreich, Finnland, Ungarn und der Schweiz. Mit 88 eingereichten Projekten und Initiativen ist Nordrhein-Westfalen der Vorreiter unter den Bundesländern.

Von den Einreichungen werden 42 Projekte ausgezeichnet – zehn für jedes der vier RENN-Gebiete Nord, Süd, Mitte und West und zwei internationale Projekte als Sonderpreis. Die 42 Gewinnerprojekte erhalten jeweils 1.000 € Förderung, um ihre Projekte weiter voranzutreiben. Des Weiteren werden die ausgezeichneten Projekte in die eingerichtete Akteurslandkarte des RENN-Netzwerks aufgenommen. Diese neue Plattform bietet die Möglichkeit, sich mit neuen Akteuren zu vernetzen und auszutauschen.

Aus NRW erhielten fünf Projekte die Auszeichnung:

- Der Batterie-Oberleitungs-Bus aus Wuppertal, kurz BOB, der mit seiner Batterietechnologie den Weg für einen emissionsfreien ÖPNV bereitet,

- der foodsharing e.V. aus Köln, dessen Ziel es ist, die aktiven Lebensmittelretterinnen und -retter in einem bundesweiten Netzwerk mit eigenständigen Orts- und Kreisverbänden in allen größeren Kommunen Deutschlands zu organisieren,

- das Projekt „Tag des guten Lebens“, das an einem autofreien Sonntag in einem jährlich wechselnden Stadtteil alle Kölnerinnen und Köllner einlädt, ihren Stadtraum neu zu gestalten, 

- der EUROSOLAR e.V. aus Bonn, der sich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern für eine dezentrale Energiewende einsetzt,

- das Projekt Wertewandel aus Bonn, das Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf nachhaltiger Produkte mit Bonuspunkten belohnt. 

Die Jury wählte die Projekte und Initiativen nach folgenden Kriterien aus: Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen, Strategischer Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung, (potenzielle) Wirkung, Originalität, Vernetzung, Kohärenz und Transformationscharakter.

Die nächste Ausschreibung für „Projekt Nachhaltigkeit 2019“ erfolgt Anfang 2019. Der Preis richtet sich an Initiativen und Projekte, die zukunftsgerichtet für Nachhaltigkeit wirken und einen Beitrag zur Umsetzung der globalen UN-Entwicklungsziele in unserer Gesellschaft leisten.

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