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Bundesregierung startet Konsultation zur Aktualisierung der Bundes-Nachhaltigkeitsstrategie

Im Koalitionsvertrag vom März 2018 haben sich CDU, CSU und SPD zur ambitionierten Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung als Maßstab des Regierungshandelns bekannt. Die globale Nachhaltigkeitsstrategie Agenda 2030 ist Richtschnur deutscher Politik. Angekündigt wurde, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie kontinuierlich und ambitioniert weiter zu entwickeln.

 

18. Jahreskonferenz des RNE: Helen Clark (li.) überreicht die Ergebnisse des Peer-Reviews an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel während der Begrüßungsrede der RNE-Vorsitzenden Marlehn Thieme (Mitte)

In diesem Jahr soll eine erste Aktualisierung der Strategie erfolgen. Anknüpfend an die umfassende Neuauflage der Strategie von 2017 wird auf der Basis der Festlegungen im Koalitionsvertrag geprüft, ob die Strategie in einzelnen Punkten aktualisiert werden sollte. Anfang Juni hat die Bundesregierung dazu eine öffentliche Konsultation gestartet.

Eine umfassende Überprüfung und ggf. Weiterentwicklung der Strategie ist für 2020 vorgesehen. 2021 wird Deutschland die erneuerte Strategie dann vor den Vereinten Nationen im Rahmen des High-Level-Political Forums in New York vorstellen.

Hauptpunkt der Konsultation ist die Prüfung von ergänzenden Indikatoren zu folgenden sechs Themen:

1. Lebensmittelabfälle und -verluste in Deutschland

2. Deutschlands Beitrag, Hunger und Mangelernährung weltweit zu beenden und das Recht auf Nahrung zu verwirklichen

3. Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der öffentlichen Beschaffung

4. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

5. Wirkung von Forschungsinvestitionen

6. Bodenschutz

Stellungnahmen sind bis zum 24. Juni 2018 möglich.

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