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Projekt Nachhaltigkeit 2020: Wieder fünf Preisträger aus NRW

Um herausragendes und wirksames Engagement für eine Nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, verleihen die vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) jedes Jahr die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“. Fünf der 40 Preisträger 2020 kommen aus NRW!

Aus insgesamt 372 eingegangenen Bewerbungen hat eine Expertenjury aus jeder RENN-Region zehn Preisträger*innen ausgewählt. Auch dieses Jahr gibt es deshalb 40-mal das „Projekt Nachhaltigkeit“. Ausgezeichnet wurden Vorbilder und Gestalter*innen für ein nachhaltiges Morgen. Die Gewinnerprojekte erhalten neben einer Förderung in Höhe von 1.000 Euro den Zugang zum bundesweiten RENN-Netzwerk und somit die Chance, neue Impulse zu erhalten und ihre Projekte sichtbarer zu machen.

NRW fünffach ausgezeichnet

Mit 50 eingereichten Projekten ist Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr wieder der Vorreiter unter den Bundesländern. Wie im letzten Jahr gehen auch 2020 fünf der Auszeichnungen an NRW.

Folgende Projekte werden ausgezeichnet:

  • Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel, Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e.V. und Verbundpartner: Am Projekt sind zehn Kommunen beteiligt. Inhaltlich angegangen werden dort komplexe Nachhaltigkeitsthemen, wie die multifunktionale Nutzung von Flächen durch mehrere Unternehmen, Entsiegelung oder horizontale Begrünung.
  • Grüner Strom Label e.V., Grüner Strom Label e.V.: Da nicht jeder Ökostromtarif einen zusätzlichen Umweltnutzen bewirkt, wurde ein Gütesiegel für hochwertige Ökostromprodukte entwickelt. Mit dem Wechsel zu glaubwürdigem Ökostrom kann die Energiewende vorangebracht werden.
  • Umwelt- und Ressourcenschutz im Leitungsbau: Substitution von Natursand durch die Aufbereitung von Bodenaushub zu einem qualitätsgeprüften Recyclingbaustoff, Gesellschaft zur Weiterverwendung von Mineralstoffen mbH (GWM): Die Verwendung des neuen, hochwertigen Ersatzbaustoffs schont den Deponieraum und durch das Ersetzen von Primärrohstoffen auch unsere natürlichen Ressourcen.
  • Entwicklung eines Franchise Systems zur Multiplikation des Kleidersharing-Models der Kleiderei, Kleiderei: Durch die Möglichkeit, Kleidung zu leihen, wird im Zeichen von Minimalismus und nachhaltigem Konsum ein klares Statement gegen Wegwerfmode gesetzt.
  • Mit Psychologie den Klimaschutz stärken – wir bringen umweltpsychologisches Wissen in die Praxis!, Wandelwerk e.V.: Psycholog*innen der Wandelwerk e.V. liefern Antworten auf die Frage, wie Menschen dabei unterstützt werden können, klimagerecht zu handeln.

Wirksames Engagement für Nachhaltige Entwicklung

Seit vielen Jahren fördert der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ Unternehmen, Initiativen und Projekte, die sich mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen befassen. Mehr als die Hälfte der der fast 400 Initiativen bewarb sich in diesem Jahr mit einem Fokus auf die Schwerpunktthemen "Nachhaltiger Konsum" und "Kreative Kooperationen". Weitere Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr "Klimapositives Wirtschaften" und "Nachhaltige Arbeitswelten".

Juror Markus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung) betonte, dass die Gewinnerprojekte von „Projekt Nachhaltigkeit“ seit vielen Jahren das Fundament von Engagement vor Ort für eine enkeltaugliche Zukunft darstellen. Es sei bemerkenswert, dass Engagement für Nachhaltigkeitsthemen trotz der Corona-Krise nicht nachlasse. Dies setze ein wichtiges Zeichen für einen gemeinsamen Weg aus der Krise.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de

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