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Abschlussveranstaltung des Projekts "Global Nachhaltige Kommune"

15 Modellkommunen aus ganz NRW haben im Rahmen des Projekts Global Nachhaltige Kommune (GNK) Strategien erarbeitet, um die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf kommunaler Ebene umzusetzen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am 22. März im Universitätsclub Bonn wurden die wichtigsten Ergebnisse vorgestellt und die Projekt-Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Urkunde geehrt.

 

 

Zunächst referierte Jens Martens, Direktor des Global Policy Forums, in seiner Keynote zur Frage: „Was erwartet uns bei den SDGs in den kommenden Jahren?“ Martens verwies darauf, dass die SDGs immer stärker auf kommunaler Ebene umgesetzt werden. So haben bereits 70 Städte bundesweit die Musterresolution des Deutschen Städtetags zur 2030-Aganda unterzeichnet. Für großes Echo sorgte zudem sein Hinweis, dass einige SDG-Ziele bereits deutlich vor 2030 zu erreichen sind.

Im Anschluss diskutierten Bürgermeister aus dem GNK-Projekt ihre Erfahrungen. Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister der Stadt Dinslaken, betonte die "einmalige Chance, Ideen zu systematisieren und zu verankern." Bernd Fuhrmann, Bürgermeister von Bad Berleburg, freut sich darüber, dass seine Gemeinde „über Kooperationen neue Optionen der Bürgerbeteiligung geschaffen hat." Rudi Bertram ist Bürgermeister der Stadt Eschweiler, die sich inmitten eines komplizierten Strukturwandels befindet, er sagte: „Die Nachhaltigkeitsstrategie ist unser roter Faden in diesem Prozess."

Die einzelnen Ergebnisse des GNK-Projekts fasste Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW, zusammen: Insgesamt beteiligten sich zwei Kreise, zwölf Städte und eine Gemeinde an dem Projekt. Die Teilnehmer waren sehr unterschiedlich in Bezug auf ihre Bevölkerungsgröße, sowie ihre demografische und sozio-ökonomische Ausgangssituation und nicht zuletzt auch den verschiedenen Erfahrungen mit Nachhaltigkeits- und Agenda 21-Prozessen.

Zwölf Modellkommunen haben im Projektzeitraum integrierte Nachhaltigkeitsstrategien mit ausführlichen Handlungsprogrammen erarbeitet. Drei Kommunen haben analytische Dokumente zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und Fortschreibung bestehender Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt. Die Kommunen tragen zur Zielerreichung der Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen (NHS NRW) und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNHS) bei. Inzwischen ist das Projekt auch in anderen Bundesländern gestartet.

Zum Ende der Veranstaltung stellte Prof. Dr. Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, die Chancen und Herausforderungen der Umsetzung der Agenda 2030 dar. Er wies auf die wachsende Bedeutung von Städten bei der Umsetzung der SDGs hin und legte anhand zahlreicher Beispiele dar, dass wir angesichts der fortschreitenden Urbanisierung zu nachhaltigeren Siedlungsmustern kommen müssen, um die SDGs zu erreichen.

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