Internationale Verantwortung von Nordrhein-Westfalen

NRW nimmt eine wichtige Vorreiterrolle auf internationaler Ebene ein, leistet einen Beitrag im Rahmen der Nachhaltigkeitsanstrengungen des Bundes, der Europäischen Union sowie der UN und profitiert von einem Austausch mit Regionen und anderen Akteuren in der Welt.

Zur Umsetzung der Agenda 21 von 1992 wurden sowohl auf europäischer als auch auf Bundesebene Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt. Diese Strategien haben bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen als wichtige Orientierungspunkte gedient, um einen stimmigen Gesamtansatz für nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Auch der EU-Vertrag sieht die nachhaltige Entwicklung als zentrales politisches Ziel an.

Der „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ (RNE) wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den RNE zum 1. Juli 2013 für weitere drei Jahre berufen.

Am 25. September 2015 wurde auf dem UN-Gipfel in New York die „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Sie soll dazu beitragen, allen Menschen weltweit ein Leben in Würde zu ermöglichen. Ihr Ziel ist es, den Frieden zu fördern und ein Leben aller Menschen in Freiheit und einer intakten Umwelt zu ermöglichen. Die 2030-Agenda etabliert eine neue globale Partnerschaft und gemeinsame Verantwortung für die Menschen und den Planeten.

Um die Lebensbedingungen für die heutigen und künftigen Generationen zu verbessern, hat auch die Europäische Union (EU) eine langfristige Strategie erstellt, mit deren Hilfe die verschiedenen politischen Ansätze gebündelt werden, deren Ziel eine umwelt-, wirtschafts- und sozialpolitisch nachhaltige Entwicklung ist.


Die 11. Sitzung des Dialogs „Chefsache Nachhaltigkeit“ fand unter der Leitung von Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann (Ministerium für Umwelt,...

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Das vom 1. bis 3. April 2020 in Bonn geplante Global Festival of Action for Sustainable Development der UN wird verschoben. Die...

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  • Wegen der aktuellen Infektionsgefahr durch den Coronavirus SARS-CoV-2 finden in diesen Wochen und Monaten keine öffentlichen Veranstaltungen statt. Welche angekündigten Termine gegebenenfalls verschoben wurden, erfahren Sie auf der Seite Termine.

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