NRW-Nachhaltigkeitstagungen

Die jährlichen NRW-Nachhaltigkeitstagungen bringen als themenübergreifende Austauschplattform zu Zukunftsfragen des Landes NRW seit bereits seit 2012 jeweils ca. 400 Akteure aus Zivilgesellschaft, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft aus dem ganzen Land zusammen.

Zentrale Orte der Partizipation

Die Jahrestagungen waren dabei zentrale Orte der Partizipation in den verschiedenen Etappen der Erarbeitung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie und durch die Teilnahme von jeweils drei Ministerinnen und Ministern auch ein Symbol für den ressortübergreifenden Charakter der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie. Zudem haben sich jeweils Vertreterinnen und Vertreter aller im Landtag vertretenen Fraktionen mit eigenen Beiträgen an den Tagungen und damit der Entwicklung der Strategie beteiligt. Schließlich waren die Tagungen auch Foren des Austausches mit der Bundesebene, mit der europäischen Ebene und mit den NRW-Kommunen und somit ein wichtiges Element für eine erfolgreiche vertikale Integration des Nachhaltigkeitskonzepts.

 

Austausch- und Kommunikationsplattform für die Umsetzung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie

In der Umsetzungs- und Weiterentwicklungsphase werden die jährlichen NRW-Nachhaltigkeitstagungen ebenfalls eine wichtige Rolle als Austausch- und Kommunikationsplattform einnehmen. Es sollen dabei weitere Akteure aus dem ganzen Spektrum der Landespolitik und -gesellschaft eingebunden werden, u.a. im Rahmen eines Marktes der Möglichkeiten, Workshops und interaktiven Formaten. Die Einbeziehung von jungen Stimmen aus Jugendverbänden und den Schulen des Landes in die Tagung wird dabei in Zukunft noch verstärkt werden, u. a. soll die Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring NRW ausgebaut werden. Dabei sollten die „Stimmen der jungen Generation“ deutlich hörbar mitdiskutieren und ihre Vorstellungen von einer lebenswerten Zukunft unmittelbar in den Diskurs einbringen.

Die seit 2014 stattfindenden kommunalen NRW-Nachhaltigkeitstagungen, die von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) mit Unterstützung durch die kommunalen Spitzenverbände und Förderung durch die Landesregierung ausgerichtet wurden, haben sich als ein zusätzliches Austauschformat für kommunale Akteure aus Verwaltung, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft bewährt. Sie sollen daher fortgesetzt werden, um durch einen praxisnahen Austausch guter Beispiele aus den Kommunen des Landes wichtige Impulse für die nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene zu setzen.

 

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