Institutionen: Netzwerke für mehr Nachhaltigkeit

Eine Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen wird nur erfolgreich sein können, wenn von Beginn an das Wissen und die Erfahrung starker Partner aus dem ganzen Land in den Diskussions- und Ausgestaltungsprozess eingebunden werden. Aus diesem Grunde kooperiert die Landesregierung eng beispielsweise mit den kommunalen Spitzenverbänden, der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21) und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Das Wuppertal Institut hat ein Projekt zur wissenschaftlichen Begleitung des Nachhaltigkeitsprozesses gestartet, in das sich zentrale Akteure aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen eines „Team Nachhaltigkeit“ mit ihrem jeweiligen Fachwissen einbringen. Die Landesregierung hat die gesellschaftlichen Akteure in der Erarbeitungsphase der Strategie beteiligt und möchte dies auch in der Umsetzungsphase fortsetzen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) arbeitet an der Schnittstelle zwischen Nachhaltigkeit, Kommunen und Zivilgesellschaft. In dem vom NRW-Umweltministerium unterstützten Projekt „Netzwerk Nachhaltigkeit“ kümmert sich die LAG 21 insbesondere um die Vernetzung zivilgesellschaftlicher und kommunaler Nachhaltigkeitsakteure und hat dafür Studien erstellt und zahlreiche Dialogformate entwickelt, unter anderem den Dialog Chefsache Nachhaltigkeit sowie das Fachforum Nachhaltigkeit.

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) ist eines der international führenden Nachhaltigkeitsforschungsinstitute. Es führt im Zeitraum 2013 bis 2016 ein wissenschaftliches Begleitprojekt zur NRW-Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Titel „Nachhaltigkeitsstrategie NRW - Konzeptionelle Analysen und Überlegungen zur Ausgestaltung einer Nachhaltigkeitsstrategie NRW aus wissenschaftlicher Sicht“ durch.

Mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis werden Unternehmen prämiert, die wirtschaftlichen Erfolg vorbildlich mit Umwelt- und Ressourcenschutz und sozialer Verantwortung verbinden, und Städte und Gemeinden, die ihre Entwicklung in besonderer Weise nachhaltig gestalten. Sonderpreise für Unternehmen zeichnen besondere Ressourceneffizienz und nachhaltige Markenführung aus.

Das „Centre on Sustainable Consumption and Production“ (CSCP) mit Sitz in Wuppertal arbeitet zu nachhaltigem Konsum und nachhaltigem Produzieren in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Europa und International.

Die vom Land gegründete Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützt nachhaltige Projekte aus den Bereichen der Umweltbildung, des Umweltschutzes und der Ressourcenschonung, der entwicklungspolitischen Bildung und Information, des interkulturellen und globalen Lernens und der Unterstützung des fairen Handels.

Das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Sitz in Schwerte beschäftigt sich mit Nachhaltigkeitsfragen aus einer religiösen Perspektive.

Die Bertelsmann Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen mit Sitz in Gütersloh, beschäftigt sich seit einigen Jahren verstärkt mit Nachhaltigkeitsthemen. Im Rahmen des Projektes "Nachhaltigkeitsstrategien erfolgreich entwickeln" werden die bestehenden Nachhaltigkeitsstrategien in Deutschland und auf EU-Ebene sowie ausgewählte Strategien aus anderen Staaten und Regionen analysiert.


Ministerpräsident Armin Laschet übergibt Deutschen Nachhaltigkeitspreis an Gemeinde aus Nordrhein-Westfalen und an Marius Müller-Westernhagen.

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