Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen wurde 2001 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gegründet. Sie ist dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, dem Gedanken der Einen Welt, der Menschenwürde und der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet und will zur Umsetzung der 2030-Agenda der Vereinten Nationen beitragen.

Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Organisationen durch Projektberatung und -finanzierung. Sie fördert Projekte zu Umweltbildung, Ressourcenschonung, Klima- und Umweltschutz, zur entwicklungspolitischen Bildung und Information, zum globalen Lernen und zum Fairen Handel sowie Projekte zum interkulturellen Lernen, wenn sie sich mit den Themen Umwelt oder Entwicklung befassen. Die Projektaktivitäten müssen sich an Menschen in Nordrhein-Westfalen richten. Bis März 2017 wurden rund 1.200 Projekte mit insgesamt etwa 58 Millionen Euro unterstützt.

Die Stiftung finanziert ihre Arbeit aus Lotterieerlösen und aus Steuermitteln des Landes, die ihr jährlich auf der Grundlage von Haushaltsentscheidungen zur Verfügung gestellt werden. 

Die Stiftungsarbeit wird von zwei Gremien gelenkt, dem Stiftungsrat und dem Vorstand. Für die operative Umsetzung ist die in Bonn angesiedelte Geschäftsstelle verantwortlich. Stiftungsratsvorsitzende ist die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft. Geschäftsführerin der Stiftung ist Christiane Overkamp.

Viermal jährlich erscheint das Stiftungsmagazin „Resultate“, das kostenlos abonniert werden kann. Neben der Berichterstattung über geförderte Projekte enthält es Meinungsartikel und Hintergrundberichte zu Themen der Stiftungsarbeit. 

Ein weiteres Angebot ist die Ausstellung „Klima-Wandelt“, die ausgeliehen werden kann. Sie erläutert auf 25 Tafeln mit Fotos, Grafiken und kurzen Texten die Ursachen und Folgen des Klimawandels in verschiedenen Weltgegenden und in Nordrhein-Westfalen. Die Ausstellung wird ergänzt durch eine Broschüre, Arbeitsmaterialien und eine Plakatversion.

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