RENN.west

Die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west) fördert die Kommunikation über Nachhaltigkeitskonzepte und gestaltet mit Diskursergebnissen Nachhaltigkeitsprozesse in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und auf Bundesebene mit. Ihr Ziel ist es, durch aktive Vernetzungs- und Informationsarbeit eine nachhaltige Entwicklung in der Region gelebte Praxis werden zu lassen.

Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) sind eine Gemeinschaftsaufgabe aller gesellschaftlichen Akteure, sei es auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene. Vier "Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien" bündeln Ideen hierzu und treiben die Vernetzung voran. Die Koordinierungsstellen, kurz RENN genannt, sind an bestehenden Organisationen angedockt – das schafft Mehrwert statt Doppelstrukturen.

RENN.west mit Sitz in Bonn betreut als regionale Netzwerkstelle die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie das Saarland. Die Projektleitung und Federführung hat die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW). Weitere regionale Umsetzungspartner sind die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) aus Hessen, die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN), alle drei aus Rheinland-Pfalz, die Europäische Akademie aus dem saarländischen Otzenhausen sowie Germanwatch e.V. als Partner in NRW.

Die Netzstellen arbeiten vor allem daran, das Engagement der Zivilgesellschaft besser mit der Politik zu koordinieren. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach bei der Vorstellung des Konzepts auf der Jahreskonferenz 2016 des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) von einem „Gemeinschaftswerk“. Die RENN würden etabliert, um „vor Ort praktische Ideen zu bündeln und konkretes Engagement zu koordinieren“, so die Kanzlerin weiter. 

Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der LAG 21 NRW und Marie Halbach als Projektmanagerin von RENN.west lenken dazu den Blick bewusst auch auf die Nachhaltigkeitsthemen, die schwierig sind und bei denen Verbesserungspotenzial besteht. RENN.west hat sich dazu ein umfangreiches Aktionsprogramm vorgenommen. Den Anfang machte am 17. März die Auszeichnungsfeier der Projekt N-Gewinner aus der Region. An der Veranstaltung nahmen auch Staatssekretär Peter Knitsch vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Ulla Burchardt, langjährige Bundestagsabgeordnete und aktuell Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), teil.

Die vier RENN werden vom Bund über eine Dauer von 5 Jahren finanziell gefördert. Die Regionalbüros werden dabei von einer Leitstelle beim RNE unterstützt.

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